VDARZ - Bundesverband Deutscher Apothekenrechenzentren e.V.

ZUKUNFT APOTHEKE

ADAS und VDARZ bündeln Ihre Kräfte zum eRezept

Berlin, 24. April 2020

Neuer Kommunikationsstandard zwischen Apotheke und Apothekenrechenzentrum

Der ADAS – Bundesverband Deutscher Apothekensoftwarehäuser e.V. und der VDARZ – Bundesverband Deutscher Apothekenrechenzentren e.V. haben sich in einer Verband übergreifenden Vorstandssitzung darauf verständigt einen gemeinsamen Standard zur sicheren Übertragung von Patienten bezogenen und abrechnungsrelevanten Daten aus der Apothekenwarenwirtschaft in die Apothekenrechenzentren zu etablieren.
 
Die Notwendigkeit, die bisher zur Übertragung von Rezeptdaten genutzte Schnittstelle FIVERX.LINK, zu ersetzen ergibt sich aus der Aufgabenstellung des elektronischen Rezeptes (eRezept).
 
Bei der Umsetzung der Modellprojekte zum eRezept, wie z.B. GERDA wurde eine nicht standardisierte Ende-zu-Ende Verschlüsselung eingebaut, wobei die Identitäten proprietär zwischen den Apotheken und den Rechenzentren ausgetauscht werden.  
 
Für eine Umsetzung in den Regelbetrieb wird eine gesicherte Kommunikationsplattform für Apotheken und ihre Dienstleister mit zentral verwalteten Identitäten definiert. Dabei streben die LOI-Partner an, vorhandene digitale Identitäten, die in den Warenwirtschaften schon vorhanden sind, zu nutzen. So wird eine umständliche Handhabung mehrerer unterschiedlicher digitalen Identitäten kostengünstig vermieden.
 
Für die Übertragung der Daten wird ein Protokollstandard zur vertraulichen und sicheren Übermittlung von Nachrichten in einer auf das deutsche  Signaturgesetz abgestimmten Sicherheitsumgebung angestrebt. Diese Standards, wie z.B. OSCI sind vor allem auf Kommunikationsanforderungen im  E-Government zugeschnitten.
 
ADAS und VDARZ gehen bei der gemeinsamen Konzeption des neuen Kommunikationsstandards von Anfang an davon aus, ein marktoffenes Modell zu entwickeln. Dieser Ansatz ermöglicht es auch anderen Markteilnehmern, über vereinheitlichte Übertragungswege und Schnittstellen den Kommunikationsstandard zu nutzen.

VDARZ: Die Apothekenrechenzentren sind uneingeschränkt leistungsfähig

Berlin, 23. April 2020

Eine kürzlich durchgeführte Umfrage des VDARZ Bundesverband Deutscher Apothekenrechenzentren e. V. (VDARZ) bei seinen Mitgliedern nach möglichen Einschränkungen der Geschäftstätigkeiten aufgrund der Corona-Pandemie hat ergeben, dass diese Apothekenrechenzentren uneingeschränkt leistungsfähig sind.
 
Der Vorstand des VDARZ befragte seine Mitgliedsunternehmen per E-Mail danach, wie die Abrechnung der Rezepte für März 2020 verlaufen ist, wie die Erwartungshaltung für die Abrechnung der April 2020-Rezepte ist und ob erhöhte Aufgaben bei der Personalplanung und/oder durch Behörden oder sonstige Prozesse im Zusammenhang mit der Pandemie aufgetreten sind.
 
Auf diese E-Mail antworteten 12 der 14 VDARZ-Mitglieder und teilten dem Vorstand zusammenfassend mit, dass bei keinem Rechenzentrum nennenswerte Probleme aufgetreten seien, die Abrechnung für März 2020 planmäßig verlaufen sei, was ebenfalls für die April 2020-Abrechnung erwartet werde. Pandemiebedingte Personalplanungseinschränkungen lägen nur in einem sehr geringen Maße vor. Behördliche Auflagen oder damit zusammenhängende Einschränkungen habe es nicht gegeben.
 
Der Vorstand des VDARZ zeigt sich mit diesem Ergebnis sehr zufrieden. Es zeigt die große Bereitschaft seiner Mitglieder, an einer solchen Umfrage teilzunehmen. Weiterhin wird dadurch deutlich, dass die Apothekenrechenzentren auch in schwierigen Situationen äußerst leistungsfähig sind. Werner Dick - Vorsitzender des Vorstandes vom VDARZ - betont: „Durch diese Umfrage und deren Ergebnis wird erst die Stärke des Verbandes klar. Der Verband kommt damit seiner Fürsorgepflicht gegenüber seinen Mitgliedern und gegenüber der Gesellschaft nach, die auf leistungsfähige, nämlich u. a. liquide Apotheken vertrauen darf.“


Rechenzentren schlagen Alarm: Lawinenartige Auswirkungen

Berlin, 17. März 2020

Der Bundesverband Deutscher Apothekenrechenzentren – VDARZ, fordert eine Überarbeitung der BSIStudie
zu kritischen Versorgungsdienstleistungen von IT-Systemen im Gesundheitswesen

Für eine effektive Aufgabenwahrnehmung und zum Schutz der Kritischen Infrastrukturen hat das BSI im
Jahr 2016 eine Studie durch PWC erstellen lassen, um möglichst genaue und aktuelle Kenntnisse der
Funktionsweise und Abhängigkeiten der Kritischen Infrastrukturen im Gesundheitswesen zu erlangen.

Die Studie dient dem BSI als Wissensbasis und Arbeitsgrundlage und ermöglicht dem BSI Erkenntnisse und
Einblicke in die Abhängigkeiten der kritischen Versorgungsdienstleistungen von IT-Systemen zu erhalten.
Darüber hinaus wurde untersucht, welche Auswirkungen Beeinträchtigungen der eingesetzten ITSysteme
auf die Qualität der kritischen Versorgungsdienstleistungen haben können.

Unverständlicherweise wird die Abrechnung unter Gliederungspunkt 3.4.1 bisher als unkritisch eingestuft.
Damit liegt kein Punkt der Aufmerksamkeit auf den möglichen ausbleibenden Zahlungen der
Krankenkassen und Pharmahersteller sowie fehlenden Auszahlungen an die Apotheken. Dies führt zu
lawinenartigen Auswirkungen auf das System des Pharmagroßhandels und der pharmazeutischen
Unternehmer. Die im Bundesverband Deutscher Apothekenrechenzentren zusammengeschlossenen
Unternehmen können ausbleibende Zahlungen nicht unbegrenzt vorfinanzieren.

Der Vorstand betont, dass auch das von Finanzminister Scholz (SPD) und Wirtschaftsminister Peter
Altmaier (CDU) am Freitag von der deutschen Regierung angekündigte unbegrenzte Kreditprogramm
der Staatsbank Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) auf die Schnelle keine Hilfe ist.

Dieser Kreditrahmen muss über die jeweilige Hausbank beantragt werden, wozu aber noch nicht einmal
der KfW die Rahmenbedingungen bekannt sind. Der VDARZ strebt hierzu einen runden Tisch mit der
Apotheker- und Ärztebank, sowie der KfW an, um tatsächlich eine schnelle Lösung zu schaffen.

Die „Abgabe“ von Arzneimitteln, bei denen die Warenwirtschaften ein Teil der Prozesskette sind, ist
jedenfalls schon als „kritisch“ in der Studie eingestuft. Diese unterschiedliche Einstufung macht aus Sicht
des VDARZ Vorstandes keinen Sinn. Vielmehr ist von hoher Relevanz, das sicherzustellen ist, dass die
Rechenzentren ihre „Produktion“ analog zu Banken etc. aufrechterhalten dürfen

Die Schlussfolgerungen im Gliederungspunkt 5.3.4.1 sind veraltet, da es zu diesem Zeitpunkt noch keine
Echtheitsprüfung durch die Netzgesellschaft Deutscher Apotheker mbh (NGDA) gab.

Aus Sicht des VDARZ muss seitens der Bundesregierung dringend klargestellt werden, dass Apotheken in
einem „nationalen Markt für verschreibungspflichtige Arzneimittel durch Faktoren nichtwirtschaftlicher
Art gekennzeichnet, einen wichtigen und integralen Bestandteil des nationalen Gesundheitswesens“
darstellen.

Der Bundesverband Deutscher Apothekenrechenzentren nimmt die zentrale Rolle als Ansprechpartner
im Dialog mit Politik, Selbstverwaltung, Verbänden und Anwendern für die Apothekenrechenzentren
wahr.

Neues Mitglied

Berlin, 06.März 2020

Die Apotheken Verrechnungsstelle Helmut Weil ist seit dem 06. März 2020 neues Mitglied im VDARZ - Bundesverband Deutscher Apothekenrechenzentren e.V.


Neues Mitglied

Berlin, 17. Januar 2020

Die GfAL - Gesellschaft für Apothekenabrechnung und Leistungserbringer GmbH ist seit dem 17. Januar 2020 Mitglied im VDARZ - Bundesverband Deutscher Apothekenrechenzentren e.V.


Ehrenkodex

Berlin, 13. November 2019

Die Mitgliederversammlung des VDARZ - Bundesverband Deutscher Apothekenrechenzentren e.V. hat am 13.11.2019 den EHRENKODEX zur Selbstverpflichtung des VDARZ – Bundesverband Deutscher Apothekenrechenzentren e. V. zur Vermeidung von wettbewerbswidrigen Verhalten und Kartellrechtsverstößen beschlossen und verabschiedet.  

Zwei neue Vorstandsmitglieder

Berlin, 13. November 2019

Die Mitgliederversammlung des VDARZ - Bundesverband Deutscher Apothekenrechenzentren e.V. hat am 13.11.2019 Herrn Michael Dörr von der Apotheken-Rechen-Zentrum GmbH, Darmstadt und Herrn Klaus Henkel von der ARZ Service GmbH, Haan in den Vorstand gewählt.

Neues Mitglied

Berlin, 16. November 2018

Die Rezeptabrechnungsstelle Berliner Apotheker GmbH ist seit dem 16. November 2018 Mitglied im VDARZ - Bundesverband Deutscher Apothekenrechenzentren e.V.

Gemeinsamer Letter of Intent zur elektronischen Verordnung

Berlin, 13. Juli 2018

Die elektronische Verordnung (eVerordnung) wird perspektivisch die bislang üblichen Papierrezepte ablösen. Um verbindliche, deutschlandweite und industrieoffene Standards zu entwickeln, haben die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V., der ADAS – Bundesverband Deutscher Apothekensoftwarehäuser e.V. und der VDARZ – Bundesverband Deutscher Apothekenrechenzentren e.V. einen ‚Letter of intent‘ zur gemeinsamen Entwicklung und Umsetzung einer eVerordnung verabschiedet. Ziel ist die Umsetzung eines Modellprojektes, das eine Überführung in die Telematikinfrastruktur erlaubt. Bisherige Ideen zur eVerordnung scheitern gerade an dieser Hürde. Besonderes Augenmerk legen die drei Partner auf die autonome Entscheidung des Patienten, wo und wie die Arzneimittelverordnung in die Apotheke gelangt.

ABDA-Präsident Friedemann Schmidt: „Wir sind kein abgeschlossener Club – alle Apothekenrechenzentren und Softwarehäuser sind eingeladen, sich an der Entwicklung zu beteiligen. Auch später soll jeder Marktteilnehmer die Möglichkeit haben, über standardisierte Übertragungswege und Schnittstellen unsere Systemlösung zu nutzen.“

"Basis unserer technischen Entwicklungen wird die Telematik-Infrastruktur sein. Alle Lösungen, die wir erarbeiten, werden mit ihr kompatibel sein", erläutert Lars Polap, Vorsitzender des ADAS.

Werner Dick, Vorstandsvorsitzender des VDARZ: "Der umfassende Schutz von Patienten-und Rezpeptdaten und deren Sicherheit sind für uns das wichtigste Kriterium bei der gemeinsamen Entwicklung der eVerordnung."

Die drei Partner gehen davon aus, dass - zeitlich begrenzt - ein Nebeneinander von analogen und elektronischen Verordnungen notwendig sein wird.

Weitere Informationen unter www.abda.de und www.adas.de

Ansprechpartner:

ABDA: Dr. Reiner Kern, Pressesprecher, Tel. 030-40004-132, presse@abda.de und Dr. Ursula Sellerberg, Stellv. Pressesprecherin, Tel. 030-40004-134, u.sellerberg@abda.de                              

ADAS: Gerhard Haas, Kontakt       

VDARZ: Werner Dick, Tel: 06531-9661-0, Werner.Dick@avc-dick.de